Unsere Zukunft

Unsere Zukunft – Gamification oder Wie Du in Zukunft lernen wirst

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57 Kommentare

  1. diese Ausführungen kann ich voll unterstzützen und finde ich Richtungsweisend und positiv, nur die Tendenz: "alternativlos", das ist "Merkelspeech" ist destruktiv. Wie sich die Dinge hier auf der Welt sich entwickeln, hängt immer und ausschließlich von uns selber ab.

  2. ICH HABE ADHS…. Und bin 35! Das was du da sagst stimmt einfach nicht. 5 % der Bevölkerung haben ADHS, auch Erwachsene! Ich benutze im Urlaub "Smartdrugs" (pflanzliche, legale Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer wie Brahmi-Extrakt, denn der ist in Russland legal), und im Alltag Medikinet, um das in den Griff zu bekommen. ADHS/ADS bedeutet eine zu hohe Zahl an Noradrenalin/Dopamin-Transportern, so bleiben die Transmitter nicht lange genug im Spalt. Folge sind gestörte Exekutivfunktionen und oftmals Antriebslosigkeit. Leider wird das bei Erwachsenen oft nicht bemerkt oder fälschlicherweise für eine Depression gehalten, weil die Symptome sich ähneln können. Antidepressiva verschlimmern aber oft die Symptomatik. Mir gehen Ritalinkritiker echt auf den Sack ;-) Denn wer wie ich seine Wohnung vermüllen ließ und aufgrund seiner Verhaltensweisen (die kaum kontrolliert werden können) zig gescheiterte Beziehungen hinter sich hat, weiß was das bedeutet. Ritalinkritiker können da nicht mitreden, sie sind ja meist gesund.

    • Hallo Michael, Ich kann Deine Worte sehr gut nachvollziehen. Ich habe mich lange mit dem Thema beschäftigt und habe mit Dr. Daniel Amen einen völlig anderen Ansatz dafür kennen gelernt. Wenn Du magst schau doch mal unter einer SPECT Analyse, wie diese Dir noch mehr Klarheit geben kann, was Dir hilft und was nicht. Du kannst auch einfach erst mal das Buch "Das glückliche Gehirn" lesen. Ist wirklich empfehlenswert. Dort werden solche Probleme unter anderem aufgegriffen.

    • Hab ich mit tatsächlicj angeschaut … und die Ärtzin, die da rummeckert macht lediglich einen eifersüchtigen Eindruck. " Experience is not an issue" – ich denke sogar es ist die einzige Issue.

    • Nein… "Experience" MUSS – um wissenschaftlichen Standards zu entsprechen – "reproducable" sein. Alles andere sind eben nur Behauptungen. Evidenzbasierte Methoden… alles andere ist nix.

    • Kommt drauf an, ob du der Welt was beweisen willst oder nur deinem Patienten. Würde er (Amen oder sonstwer) der Welt etwas beweisen wollen und nur von Erfahrungen reden … wäre das in der Tat Gewäsch … aber ich konnte diesen Anspruch bei ihm nicht feststellen

    • Das wäre dann aber Ausnutzung des Placebo-Effekts zum Heilen. Der weiße Kittel als Placebo, das die Heilung einleitet, resp. die Untersuchung. Aber das ist eben hier der Punkt: Ich denke nicht, dass es gerechtfertigt ist, einen solchen Placebo-Effekt (bei dem ich nur meinem Patienten etwas "beweisen" will, um ihn zu heilen) durch radioaktive Belastung (durch SPECT-Kontrastmittel) hervorzurufen. dann sollte er sich auf Kinesiologischen Hokuspokus beschränken ;-) sorry, meine Meinung… Und meine Brahmi-Kapseln helfen bei 80 % der Erwachsenen ADHS-ler, die ich aus meiner Selbsthilfegruppe kenne. Wobei da der Wirkmechanismus bekannt ist (Blockade der Noradrenalin-Transportproteine).

    • Ich achte deine Meinung durchaus, hab aber meine eigene ;) . Ich halte nicht viel von dem Machenschaften unserer lieben Pharmaindustrie und deshalb auch nicht von ihren Methoden. Für mich sind deshalb als Entscheidungsgrundlage gesunder, eigener Verstand und Kundenerfahrungen viel bedeutender als z. B. "klinische Studien"
      Aber so hat jeder seins :) und deine 80% sind doch auch hervorragend, oder?

    • btw… Ich arbeite an einem Infoprodukt zum Thema: Zeitmanagement und Erfolg für ADHS-ler… Da es in Deutschland zu diesem Thema nix gibt. "Ergotherapie" für jeden erwachsenen ADHS-ler… mach dich dann zum Betatester…

    • Michael, wenn du magst, lies dieses Buch einmal: http://www.amazon.de/ADHS-Diagnose-Verst%C3%A4ndnis-Krankheit-ph%C3%A4nomenologische/dp/3860993402/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1353473946&sr=8-1
      (kein Affiliate-Link oder sowas)

      Vielleicht verstehst du meine Aussage jetzt gleich nicht – aber ich finde es sehr traurig, dass Menschen mit so viel Potential sich selbst als "krank" bezeichnen und dann sogar den Ausdruck "Ritalinkritiker" verwenden.

      Aber bevor ich hier zu ausführlich werde, möchte ich dir einfach 3 Tipps geben:
      1. Schau auf deine Fähigkeiten und lerne, Probleme nicht auf irgendwelche Was-auch-immer-Hemmer zu schieben. Dinge ohne Pillen zu erreichen, wird deine Erfolgserlebnisse wesentlich steigern. Habe mit einigen Ritalin-Patienten Kontakt gehabt, das ist wirklich grausam, wie abhängig und psychisch instabil diese Menschen werden können – nur weil sie sich selbst keine Leistung mehr eingestehen können.
      2. Werde selbstbewusster und nutze das, was dich vielleicht etwas "anders" macht. Einstein soll angeblich Asperger Syndrom gehabt haben, ist wohl sowas ähnliches wie ADS. Ja und? Er hat sich zum Genie entwickelt. (wobei eigentlich jeder ein "Genie" werden kann, aber das ist ein Thema für ein anderes Mal…)
      3. Lies dir 1. und 2. genau durch und versuche auf dich selbst zu hören, lege deine Verantwortung nicht in die Hände von anderen Menschen. Lies vielleicht mal das Antony Robbins Power-Prinzip oder so.

      Wünsche dir alles gute & dass du die richtige Richtung findest!

    • Ich mag Psychoanalyse nicht. Bin Skeptiker (im Sinne der GWUP) und Naturwissenschaftler. Psychoanalytiker (besonders die von Sigmund Freud Institut in Frankfurt) sind für mich unwissenschaftliche Esoteriker. Ich finde meinen Weg, auch ohne diese ganzen verschwörungstheoretischen "Exkurse".

    • mein fazit zu Herrn Wenkes Buch: Schreddern. Er hat von ADHS keine Ahnung, ist ein psychoanalytischer Spinner, ein waldorfpädagogischer Phrasendrescher. (habs heute in der Bibliothek gelesen)

    • Jedem seine Meinung ;) Ich denke praktisch und finde einfach, jeder sollte das Beste aus seinem Leben machen – völlig unabhängig ob er, sie, es "normal" ist oder sich selbst so sieht :)

    • … auch ich kann da nicht mitreden und maße es mir auch nicht an. Dennoch, jeder Betroffene ist anders. Es gibt keine Krankheit die wirklich 2x auftritt, da wir Menschen alle unterschiedlich sind. Sicher gibt es eine Bandbreite, innerhalb der man sagen kann, dass es sich um die gleiche Krankheit handelt. Ich gebe aber auch Ulrich recht, wenn er sagt, dass Krankheiten oftmals viel zu leicht und zu schnell diagnostiziert werden, ohne Rücksicht darauf, welche emotionalen Folgen das für den "Beschuldigten" hat.
      Wer betroffen ist, sollte nie aufgeben und immer weiter nach Lösungen suchen. Bitte auch unautodxe Möglichkeiten in Betracht ziehen, auch wenn sie von der Schulmedizin – wie alles Neue – verleugnet und bekämpft werden. Letztlich behält der recht, der erfolgreich helfen kann.

      Ich denke da an etwas ganz bestimmtes, an die 5 Biologischen Naturgesetze : http://www.youtube.com/watch?v=Z57uBCcOdvI&feature=fvsr

    • Hallo Michael. ADHS ist eine erfundene Krankheit! Deswegen wurden diverse Oharmakonzerne bereits zu Strafen in Milliardenhöhe verurteilt. Siehe http://www.cchrint.org/videos/

  3. Hier bin ich zu 100% bei dir. Bildung ist mein Thema. Ich habe das Abitur über den zweiten Bildungsweg gemacht und habe sehr konkrete Vorstellungen davon, wie Bildung für alle funktionieren könnte und was nur Schikane ist. Hier in Bayern ist es noch immer sehr wichtig in der Grundschule auszusortieren. 20% sollen aufs Gymnasium und der Rest soll dann die einfacheren Aufgaben übernehmen. Ich bin zwar froh, dass es für Spätzünder wie mich die Möglichkeit des zweiten Bildungswegs gibt, aber der Ansatz ist aus meiner Sicht völlig überholt. Die einfachen Aufgaben werden immer weniger, weil das künftig immer mehr Maschinen übernehmen werden (btw: Behandelt Du auch noch das Thema Robotik? Aus meiner Sicht wird die Robotik in naher Zukunft unsere Gesellschaft massiv verändern und ist daher auch ein wichtiges Zukunftsthema).
    Außerdem hatte ich mich immer gefragt warum es notwendig ist die Themen so furztrocken zu erklären. Warum darf Wissensansammlung keinen Spaß machen? Jeder Mensch ist doch von Grund auf neugierig und will dazu lernen. Man macht es jungen Menschen mit System schwer, um Sie in ihrer Leistungsfähigkeit klassifizieren zu können.
    Du weißt ja, dass ich in der Piratenpartei aktiv bin und wie gesagt ist Bildung mein Thema. Ich wäre Dir dankbar, wenn du mir die Quellen von den Beispielen nennen könntest, die Du im Video erzählt hast. Ich nehme das sehr gerne auf, um die Sache voran zu bringen.

  4. Spielerisch Lernen finde ich einen sehr guten Ansatz um die heutige Generation von Kindern für die nächste Generation vorzubereiten. Heute nutzen doch schon fast alle Kinder das Internet und lernen damit viel schneller und bekommen Informationen nicht nur aus dem Lehrbuch. An einigen Schulen gibt es bereits nur noch das Ipad, keine Tafel sondern einen großen Bildschirm. Ich finde das toll und man sollte da mal die Kinder fragen, was mehr Spass macht, der Unterricht mit den Büchern oder der interaktive Unterricht?

  5. Yeah, das sind ja tolle Aussichten, nicht nur für die Bildung, sondern für die Leichtigkeit im Leben generell.
    Life is just a game! Dieser Satz kam mir mal in den Sinn, als ich tierisch aufgeregt in HongKong zu einem Vorstellungsgespräch in Englischer Sprache ging. Ich hatte sone Angst zu versagen und den Job nicht zu kriegen.
    Und dieser Zauberspruch hat mich echt gerettet, alle Spannung und jeden Druck aus mir rauskatapultiert… life is just a game, es gibt nur zu gewinnen, wenn nicht Geld und Ruhm so doch Erfahrung.
    Super Ansatz, Uli! Wann programmieren wir die ersten Lernspiele?

  6. Wenn ich meine Schulzeit betrachte und die Schulzeit meiner Enkelkinder, dann besteht darin schon ein sehr großer Unterschied. Laptops und PCs in der Schule ist ganz normal. Der Ansatz, spielerisch zu lernen, finde ich sehr gut. Hier sollten sich Lehrer, Dozenten und Programmierer zusammensetzen und die Software herstellen. Das wird ja schon gemacht und wird sich ganz bestimmt weiterentwickeln! Da bin ich mir sicher!

  7. Die Simulatoren haben längst Einzug gehalten: Autofahren am Computer. Gelernt wird Geschicklichkeit und Reaktionsgeschwindigkeit. Grob gesehen ist der PC schon ein Partner geworden mit dem man sich messen kann.
    Ich will damit sagen, dass das Lernen am PC schon recht weit vorangeschritten ist und mit den Smartphones, die ja sehr viel mehr können als nur Telefonieren, jetzt erst losgeht. Also Gaming halte auch ich für eine Supermethode sich zu messen und in der Hierarchie voranzukommen. Ich denke an Sudoku, das die Kombinationsfähigkeit super trainiert.Stupide Ballerspiele werden aber leider zu Hauf angeboten. Es fehlt das Marketing für Gamification, damit z.B. ein Schüler Lernspiele usw. findet. Als Anreiz sollte es auch etwas zu gewinnen geben.
    Super Idee und ich denke auch, dass über die Schiene Spielen das Lernen wesentlich effizienter ist. Es gibt bei Youtube ein Lied, das den Satz des Pythagoras singend erklärt. Also auch mal etwas ganz anderes.

    • Ich kann mir durchaus vorstellen dass "stupide Ballerspiele" auch Kompetenzen vermitteln können:
      zB:
      - Raumorientierung in Komplexen Umgebungen
      - Gedächtnistraining
      - Wahrnehmung/Aufmerksamkeit/Konzentration/Reaktion
      - Entscheidungen in Stresssituationen
      - Teamwork (also auch Teamführung)
      - Strategieentwicklung
      - Antizipation

      Ist natürlich eher auf professionelle Gamer anzuwenden die diese Spiele spielen, aber das sollte man nicht vergessen.

    • … das mag schon sein und für einen reifen, entwickelten und geformten Menschen mag das eine weitere Möglichkeit sein, seine Intuitionen zu vertiefen. Warum aber, müssen es denn "stupide Ballerspiele" sein ? Welche Emotionen will ich denn da wecken ? Es ist egal, ob ich etwas in der Realität mache, oder es am PC. Das Unterbewusstsein hält es für real. Also mich wundert´s nicht, dass durch solche Spiele auch Hemmschwellen zur Brutalität gesenkt werden.

      Außerdem, auf dem Weg in die Zukunft, so wie ihn Ulrich hier beschreibt, ist Menschenfeindlichkeit und Brutalität eines der Hindernisse. Auch, so meine Meinung, ist nicht mit Gefahr durch anderes, intelligentes Leben aus dem Weltall zu rechnen, denn wer solche Technologien beherrscht, hat einen Bewußtseinsprung schon hinter sich.

  8. Hier sind zwei Beispiele von Menschen, die viele von Euch möglicherweise als ADS´ler einstufen würden. Oder als ADHS´ler oder ADHA´ler: Brendon Bruchard – Gründer von mehreren Millionen Unternehmen und das mit 4 Angestellten und als zweiten Marko Kozlowski – Inhaber mehrer Millionen Unternehmer – Beide sich Vordenker einer neuen Generation von Unternehmern! Ich teile die Ansicht, dass ADS oft als Ausrede benutzt wird. Doch meine Studien zeigen, dass leider auch viele organische Defekte des Gehirns als ADS ausgelegt und definiert werden. ADS und wie die Dinge alle heissen, sind bereits eine neue Stufe eines veränderten Bewusstseins.

    • Sehr richtig! Sehe ich genauso! Und viele, die heute in der Schule oder im Job "auffällig" sind – sollten selbständige Unternehmer werden! Von ihnen werden dann die Fortschritte der Zukunft erfunden.

    • … interessante Betrachtungsweise, das ADS bereits eine neue Stufe eines veränderten Bewußtseins sein soll, scheint mir doch sehr optimistisch. Ich denke, Sein und Bewußtsein bedingen sich gegenseitig und brauchen sich somit zur Entwicklung.

  9. Das war mal wieder hoch interessant. Super Ansatz, absolut richtig und es gibt ja vielleicht auch unter den heutigen Lehrern einige, die es toll fänden, so etwas umzusetzen. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie bei unseren ursprünglich neugierigen und wissensdurstigen Jungs im Laufe der Schulzeit die Lust am Lernen in vielen Fächern zurückging. Spiele dagegen konnten gar nicht schwierig genug sein. Und auch was das Lernen bei Erwachsenen angeht, gäbe es da hervorragende Möglichkeiten, mit mehr Spaß und Freude und damit auch erfolgreicher zu lernen.

    Und ich hab jetzt 'nen Floh im Hirn – eine Idee und (noch) keine Ahnung, wie sich das umsetzen ließe…

  10. Klasse Beitrag Uli, auch ich kenne von meinem Sohn diese Phase mit Mario 64 und Zelda, letztlich war so fasziniert, dass ich auch angefngen habe die Level zu erobern. Ich freue mich auf diese Entwicklung und wünsche mit zunehmend mehr in Spiele verpackte Wissensvermittlung.

  11. Ja, that's the way it works. Mein Sohn besucht eine Schule, wo ein derartiges Stufensystem innerhalb bestimmter Fächer sogar möglich ist. Die Ansätze dort sind echt toll. Ich habe dies bis dato nur auf dieser Privatschule gesehen und würde mich freuen, wenn all unseren Kindern von Anfang an das Beste und Nützlichste von allem beigebracht wird – mit den besten Lehrern – top bezahlt. Weil am Anfang ist es am wichtigsten. Gamification hatten wir ja schon mal gemeinsam als Teil von Ommi besprochen, hoffe Du bleibst da dran. Ist nichts anderes als Fortschritte zu machen bzw. diese zu messen. Keep going. lg H

  12. Uli wieder eine sehr gute Sache eine Entdeckung die eigentlich jeder machen könnte wenn er die Welt mit deinen Augen sehe würde. Du solltest aber nie vergessen wir alle sind UNIKATE deshalb gibt es nur sehr wenige die ähnlich ticken wie DU. Seit 2005 bin ich auf der Suche nach Antworten auf Lebensfragen. Bis heute konnte mir niemand das Betriebshandbuch fürs Leben überreichen. Es sind Vermutungen, Schätzungen gesicherte Erkenntnisse die immer wieder geändert werden.

  13. Genial – genau so ist es.

  14. Da muss ich dir vollkommen recht geben, denn ich kenne auch jemanden der dieses Problem hat. Ich habe es irgendwie geschafft, ihn zu motivieren, seine Probleme in die Hand zu nehmen und zu meistern, und es hat funktioniert. Vielleicht ist der Weg über Gaiming sogar noch leichter

  15. Lieber Uli, auch hier gibt es einige gute Ansätze. Nach Prof. Gerald Hüther hat der Mensch zwei Grundbedürfnisse: er möchte über sich hinauswachsen und möchte gerne dazu gehören. Computerspiele greifen das auf, was Kinder in der Schule nicht haben. Sie können experimentieren und sich ausprobieren und sie bekommen auch noch emotionale Belohnung über ihre Freunde. Allerdings gilt auch hier, dass die Sinne nicht vergessen werden dürfen, denn wir sind nicht nur visuelle Typen sondern haptisch, akustisch und so weiter. Wir brauchen hier noch mehr als das was Gamification bringen kann.

  16. Mit fällt noch Vera F. Birkenbiehl ein, die schon vor vielen Jahren darauf hingewiesen hat, dass wir falsch lernen, weil wir unser Gehirn zu einseitig nutzen. Die logiklastige Seite wird uns langfristig nicht bei der Lösung unserer Probleme auf diesem Planeten helfen, denn wir haben heute die Schwierigkeit, dass wir keine Informationen mehr aus dem uns umgebenden Psyfeld empfangen können, weil wir einer Gehirnnutzungszensur unterliegen, die intuitive und emotionale Bereiche im Gehirn ausgrenzen. Dadurch geht unsere Fantasie sowie unsere Visionsfähigkeit drauf…

  17. Sehr interessantes Video. Ich kann mir gut Vorstellen das sich haufenweise Menschen wenn dieses System auf dem Markt ist, auf diese lernmethode umschweifen werden. Ich finde diese Idee super!

  18. In der Kindergartenzeit wird das mit dem Spielerischen Lernen ja noch weitgehend durgezogen in der Schule ist das dann sehr schnell auf und die kids werden überfordert. aber die Geschichte mit WOW betrifft auch einige erwachsene die Stundenlang vom pc nicht weg kommen und zocken …. spaß mag dass ja machen aber wenn mann Kinder u.auch erwachsen süchtig machen kann zu lernen wäre dass sicher super. lass mich überraschen was im nächsten Video kommt

  19. Hallo Ulli, ich gebe Dir Recht, das unsere Kids in vielen Punkten genau richtig für IHRE Zukunft heranwachsen und das wir "Älteren" da eigentlich garnicht so richtig mitreden können . . . wie sollte dann aber Schule der Zukunft aufgebaut werden? Eigentlich ist ein Leher mit 40 doch schon viel zu alt um Kinder mit 8 oder10 zu unterrichten, denn er hat ja eine "uralte" Erfahrungswelt. Idealerweise ist ein Leher doch dann gerade nur soviel älter, das er in der Lage ist sein Wissen bestmöglich aufzubereiten und zu teilen. Klingt eigentlich ja nicht so doof. Wir haben ja auch früher immer bei den großen Jungs geschaut wie mans macht ;-) Aber wie bringt man soetwas in die Gesellschaft , in ein System, die Schule? Wie stellt man Qualitätskriterien und Vergleichbarkeit von Bildungsständen dar?? Das sind finde ich die entscheidenden Fragen. Wenn man da Ideen finden würde, also Ideen um individuelle Bildungsstände darzustellen, zu teilen zu vergleichen usw. dann wäre eine neue Schule möglich. Jeder könnte lernen wo und wie und wann er will und auf seinem persönlichen Profil werden seine "erreichten Level" abgespeichert und definieren seinen aktuellen Bildungsstand, seine Spezialisierung und seine idealen Einsatzbereiche. Technisch sollte sowas ja schon heute möglich sein. Aber wo setzt man gesellschaftlich den Hebel an um soetwas real werden zu lassen? Sicher nicht bei der Bundesbildungskonferenz ;-) aber wo dann?

  20. Hallo Ulrich, ich finde Deine Videos unheimlich spannend und interessant. Da ich noch nicht so lange in Deinem Newsletter eingetragen bin, kannst Du mir freundlicherweise Versäumtes mailen.

  21. Mit Gamification mehr, schneller und vor allem besser lernen, kann ich nur bestätigen, denn mit meinen Sohn, kurz vor 12 habe ich es praktiziert und das mit Erfolg!
    Natürlich, muss man sich als Erzieher, Zeit dafür nehmen, mitzocken und beobachten ist ein Teil davon. Junior hat über 200 Kontakte in Skype, sie machen Konferenzen, im Englisch ist er der Beste, andere helfen ihn, wo er schwächelt.
    Er kennt sich mit fast 12, mit Gameservern aus, baut in die Spiele Plugins ein, hat Kontakt zu Jugendlichen die die HTL besuchen, lässt sich vieles erklären, gibt nicht auf wenn er nicht weiter kommt, lernt mit Geld umzugehen und vieles mehr!
    Spielt verschiedene Games und manche der Mitspieler, frage – wer ist den der?
    Ach, das ist mein Vater, der zockt auch mal gerne eine Runde, sponsert anderen die Gameserver und vieles mehr!
    Cool, so einen Vater hätte ich auch gerne, denn meiner jammert nur rum, dass ich zuviel vorm PC sitze, lern was G´scheits!
    JUNIOR, macht Let`s Plays für Youtube, lernt so intensiv, das mit einem Wissensdrang, so dass er wiederum anderen über das Internet hilft. In seiner Schule ist er so beliebt, jeder kennt in und viele wollen mit ihm spielen.
    Auch lernen per Let´s Play, spielen per Video vorgemacht, gehört dazu, denn so lösen viele ihre Problem beim spielen, müsst nur mal bei Youtube rein sehen.
    Fernsehen ist out, Let´s Pay ist angesagt!
    Gronkh, hat über 800.000 ABONENTEN, warum wohl?
    Erzeigt auf witzige art wie es geht!
    Gamification, lernen der Zukunft, schon heute!
    LG Lothar

  22. Es mag etwas arrogant klingen wenn ich sage, das ist ja nun wirklich ein altes Thema. Viele Pädagogen nutzen das, was du hier als Gamification bezeichnest. Jedoch, leider gibt es viele politische Hemmnisse dies auch stärker umzusetzen und leider ist auch in unserer Gesellschaft immer noch der Glauben an (vermeintlichen) elitären Schulsystemen stark. Gefallen hat mir aber, wie du das Thema mit praktischen Geschichten aufgearbeitet hast.

  23. Es mag etwas arrogant klingen wenn ich sage, das ist ja nun wirklich ein altes Thema. Viele Pädagogen nutzen das, was du hier als Gamification bezeichnest. Jedoch, leider gibt es viele politische Hemmnisse dies auch stärker umzusetzen und leider ist auch in unserer Gesellschaft immer noch der Glauben an (vermeintlichen) elitären Schulsystemen stark. Gefallen hat mir aber, wie du das Thema mit praktischen Geschichten aufgearbeitet hast.

  24. Klasse! ADS und ADHS hin oder her, vielleicht gibt es einige die dies haben, dann sind auch einige Kinder (und ich habe schon einige mit angeblichen ADHS Syndrom kennen gelernt), die sich in bestimmten Bereichen spielerisch sehr wohl 3-4 Stunden konzentrieren können.
    Für dein Video ist das jedoch völlig unbedeutend, darüber hinaus sind weitere Ansätze, die Gamification zur höherer Lernleistung führen.
    Ansätze, spielend zu lernen haben wir schon als Baby ausprobiert, oder wie habt Ihr euer Essen, bekommen, wie haben wir laufen gelernt, weshalb sind Kinder besser im Memory?

    Eckardt, weiter so, dann können wir auch wieder heraus bekommen, dass wir alle z.B. heilen konnten.

  25. Klasse! ADS und ADHS hin oder her, vielleicht gibt es einige die dies haben, dann sind auch einige Kinder (und ich habe schon einige mit angeblichen ADHS Syndrom kennen gelernt), die sich in bestimmten Bereichen spielerisch sehr wohl 3-4 Stunden konzentrieren können.
    Für dein Video ist das jedoch völlig unbedeutend, darüber hinaus sind weitere Ansätze, die Gamification zur höherer Lernleistung führen.
    Ansätze, spielend zu lernen haben wir schon als Baby ausprobiert, oder wie habt Ihr euer Essen, bekommen, wie haben wir laufen gelernt, weshalb sind Kinder besser im Memory?

    Eckardt, weiter so, dann können wir auch wieder heraus bekommen, dass wir alle z.B. heilen konnten.

  26. Bis anhin habe ich mich (Jahrgang 1961) immer von Spielen "als unnötiger Zeitvernichter" ferngehalten; wenn's jedoch in diese Richtung von "experimentieren, ausprobieren, belohnt werden" , wie Gayala Ricoletti es in ihrem Kommentar angesprochen hat – und dabei noch Neues zu lernen, geht, könnte ich mich auch noch dafür begeistern ;-) . (aber vielleicht mache ich das ja bereits schon – wenn ich mich voller Freude, Spannung und Eintauchen daran mache, ein "Reporting/Datenverarbeitungs"-Problem mit Hilfe von Softwaretools zu lösen, sei es Excel, Access, SQL, OLAP oder dergleichen ;-) .

  27. Unterschichtenargumentation. Wer zielstrebig und klug ist, braucht keine Spieleanimation. Bei alle anderen (wohl auch bei den Kindern des Videosautors) ist eh Hopfen und Malz verloren. Hier wächst eine infantile, ungebildete Generation heran.

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Gamification

ist einer der Trends, die mir wirklich viel Freude machen.

Vor ein paar Jahren spielte mein Sohn leidenschaftlich gerne World of Warcraft. Das bedeutet in der Praxis, dass er vor dem Rechner saß und mit irgend einem Knüppel irgendwelche Zwerge verprügelt. Ich setzte mich daneben, um zu schauen, was er da treibt.

Nach einer guten Stunde war ich mir sicher, dass das maximal ein paar Tage dauert. Aber weit gefehlt. Er spielte wochenlang. Was ihn so gefesselt hat an diesem Spiel, war die Tatsache, dass man nach einer gewissen Anzahl verprügelter Zwerge, ins nächste Level kommt.

Die Energie, mit der er das Spiel gespielt hat, ist zurückzuführen auf das – in uns alle eingebaute . Belohnungssystem. Bei Erreichen eines neuen Levels werden Dopamin und Serotonin ausgeschüttet.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen ich Anno 1603 spielt habe. Sinn des Spiels war es eine Handelsflotte aufzubauen.

Mir war damals nicht bewusst, dass ich so nebenbei lernte, dass es in Skandinavien Pelze gibt aber keinen Zucker. Ich lernte Lesen und Schreiben, Geographie, Mathematik.

All das in einem Spiel, das mich mit Dopamin belohnt, wenn ich was richtig machen.

Was lernen unsere Kinder heute in der Schule? Sie lernen, dass lernen langweilig ist und kein Spaß macht.

In Amerika hat ein Lehrer folgendes Experiment gemacht:
In einer dritten Klasse, die komplett durchgefallen ist, kaufte er mit Genehmigung des Direktors handelsüblichen Computerspiele. Er spielte 18 Wochen mit den Kindern Computerspiele.

Nach diesen 18 Wochen war das Level der Kinder in Lesen, Schreiben und Rechnen auf dem Niveau Mitte vierte Klasse. Mit anderen Worten: Die Klasse, die geschlossenen das Klassenziel der dritten Klasse verfehlt hat, hat die Viertklässler überholt.

Grundlage von Gamification ist unser Belohnungssystem.

Drogenkonsumenten können süchtig werden, weil die Drogen ohne weiteres Zutun genau denselben Effekt erreichen. Das ist die Kraft hinter dem System.

Gamification wird unser Bildungssystem, unsere Arbeitswelt und damit die ganze Gesellschaft revolutionieren. Vorbei sind die Zeiten stupider Arbeiten. Wer viel erreichen will, wird sich in Zukunft mit dem Thema Gamification beschäftigen müssen.

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der es den Kindern Spaß macht, zur Schule zu gehen. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die Kinder es gar nicht erwarten können, wieder in die Schule zu kommen.

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der ihre Arbeitswelt auf sie wirkt, wie ein großes virtuelles Spiel. Beim Erreichen kleiner Schritte werden Dopamin und Serotonin ausgeschüttet und sie haben wahre Erfolgserlebnisse. Immer und immer wieder.

Gamification wird als Trend in den nächsten Jahren immer stärker werden. Stellen Sie sich darauf ein.

So sieht unsere Zukunft aus - Gamifikation